Lebendiger Adventskalender

"Auf gute Nachbarschaft"

Ziele

Der Lebendige Adventskalender will Menschen in Neuhaus zusammenbringen. Sie werden eingeladen sich miteinander der Vorbereitung auf Weihnachten zuzuwenden. Gemeinschaft und Begegnung werden dabei angeboten, aber nirgends aufgedrängt. Gemeinsame Lieder, Bilder, Lichter laden ein, sich innerlich auf’s Kommen Gottes in die Welt an Weihnachten vorzubereiten. Wie weit Menschen sich dabei auch für einander öffnen, entscheiden sie selbst. Niemand muss reden, oder mitsingen, einfach so dabei sein ist genau so möglich.

Konzept

In Neuhaus treffen sich Menschen an den Abenden vom 1.- 24. Dezember. Weder Kirchenmitgliedschaft noch andere soziale Beziehungen spielen bei der Teilnahme als Gastgeber oder Besucher eine Rolle. Die Treffpunkte sind vor Fenstern oder Türen der jeweiligen Gastgeberinnen oder Gastgeber. Bei ganz schlechtem Wetter kann freiwillig auch ins Haus oder in die Garage eingeladen werden. Kenntlich gemacht, wer wann wo einlädt wird über eine Sternenschnuppe mit entsprechendem Datum die irgendwo am Haus befestigt wird. Die Gastgebenden laden dann durch eine kleine Feier von ca. 20 Minuten alle sich angesprochene Neuhäuser Bürger ein. Die Inhalte dieser Feier sind frei.  In der Regel gehören Lied(er) Geschichte oder Besinnung und (Segens-)gebet dazu.

Im Anschluss oder währenddessen können dann auch Kekse, warme Getränke und ähnliches angeboten werden. Es wäre schön, wenn jeder Besucher seine eigene Tasse mitbringen könnte, damit dem Gastgeber etwas Arbeit erspart bleibt.

Geschichte

Der Ursprung und Entstehung dieser Form der Adventsfeiern geht sehr weit zurück und verliert sich in der Geschichte. Möglich dass es in mittelalterlichen Zeiten zu solchen kleinen Feiern kam, vielleicht gehen die Vorformen des Lebendigen Adventskalenders auch weiter zurück. Das Bedürfnis der Menschen nach Nähe in Kriegs- oder Krisenzeiten hat vielleicht auch seinen Teil zur Prägung dieser Form der gemeinsamen Weihnachtsvorbereitung beigetragen. Seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts ist sie an vielen Orten Deutschlands wieder entdeckt oder neu belebt worden.

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