{"id":2485,"date":"2014-08-07T00:26:51","date_gmt":"2014-08-06T23:26:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freie-waehler-neuhaus.de\/?p=2485"},"modified":"2014-08-16T07:26:51","modified_gmt":"2014-08-16T06:26:51","slug":"haltet-den-dieb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freie-waehler-neuhaus.de\/?p=2485","title":{"rendered":"Haltet-den-Dieb!"},"content":{"rendered":"<h1>Der Offenbarungseid der politischen Mehrheit<\/h1><p align=\"justify\">Muss man &uuml;ber Alles und Jedes gleich im Internet schreiben? Sicher nicht. Allein schon, weil es eine Zeitfrage ist. Schlie&szlig;lich hat man auch sonst genug zu tun. Wenn aber etwas immer und immer wieder nervt, dann ist irgendwann auch einmal das Ma&szlig; voll. Deshalb ist hier einmal ein Wort zu bestimmten Praktiken im Gemeinderat angebracht, die immer weiter ausufern und die Ratsarbeit erheblich beeintr&auml;chtigen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Und gleich vorweg noch: Nat&uuml;rlich gibt es einige Unverbesserliche, die uns wieder beschuldigen, wir w&uuml;rden immer nur, usw. und so fort. Doch HALTSTOP! Immer daran zuerst denken: Die F<font color=\"#0000FF\">reien W&auml;hler<\/font> machen nicht die Vorgaben in Neuhaus und sind nicht verantwortlich f&uuml;r die Neuh&auml;user Verh&auml;ltnisse. Wir schreiben hier nur auf, was andere tun. Und wir haben denen nicht gesagt, dass sie das so tun sollten, wie sie es getan haben. Das ist schon ganz allein deren eigene Entscheidung. Wer sich blamiert, macht das aus freien St&uuml;cken in eigener Verantwortung.<\/p>\n<p align=\"justify\">\n<strong>Worum geht es? <\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">Immer wieder reagiert der B&uuml;rgermeister auf unsere sachlichen und gerechtfertigten Antr&auml;ge (z. B. Regenwasserkan&auml;le, Wegebereisung) nicht mit inhaltlicher Kritik, sondern er h&auml;lt mir vor, wie lange ich schon in Neuhaus wohnen w&uuml;rde und warum die <font color=\"#0000FF\">Freien W&auml;hler<\/font> erst jetzt diesen oder jenen Antrag stellen w&uuml;rden. Immer wieder macht er derartige Vorhaltungen und versucht, mich zur Rede zu stellen.<\/p>\n<p align=\"justify\">\n<strong>Doch was tut das zur Sache? Gar nichts!<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">\nTechnische Probleme mit Kan&auml;len oder Stra&szlig;en fallen eben irgendwann irgendwie jemandem auf wenn jemand dr&uuml;ber stolpert oder das Wasser nicht abl&auml;uft. Wenn der B&uuml;rgermeister als Verantwortlicher das nicht bemerkt und nichts unternimmt, werden wir als gew&auml;hlte Ratsmitglieder t&auml;tig. So einfach und so klar ist das. Neuhaus hat technische und finanzielle Probleme, aber kein Rhetorisches. Mit irrelevanten Scheinfragen und Scheinvorw&uuml;rfen wird auch nur von der eigenen Unt&auml;tigkeit und dem eigenen Versagen abgelenkt. Das mag rhetorisch geschickt erscheinen und soll wohl den Gesichtsverlust kaschieren, l&ouml;st aber kein einziges Problem. Es best&auml;tigt, dass unsere Antr&auml;ge v&ouml;llig berechtigt sind und es keine Argumente dagegen gibt, ist also ein Zeichen von Hilflosigkeit.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nFakt ist: Kein(e) Ratsfrau\/-herr muss sich in einem demokratischen Staat f&uuml;r den Zeitpunkt eines Antrages rechtfertigen! Das mag in anderen Systemen anders sein, aber bei uns zum Gl&uuml;ck (noch?) nicht. Wem das nicht sonnenklar ist, der muss sich die Frage nach seinem Demokratieverst&auml;ndnis gefallen lassen.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nWir haben die Probleme der Neuh&auml;user Ratsarbeit bisher ausgeklammert und sind in den Sitzungen stets sachlich geblieben, weil es dort nicht hingeh&ouml;rt. Wir lassen uns auch nicht provozieren. Doch es hat in der letzten Ratssitzung am 19. Juni 2014 ein Ausma&szlig; erreicht, das wir nicht mehr ignorieren k&ouml;nnen und wollen. Manche Leute nehmen die unsachlichen Beitr&auml;ge und Vorhalte m&ouml;glicherweise auch f&uuml;r bare M&uuml;nze und halten unser h&ouml;fliches Schweigen f&uuml;r Schw&auml;che. Doch das ist es gewiss nicht. Bei unsachlichen Vorw&uuml;rfen sachlich zu bleiben ist eher St&auml;rke. Aber am Ende kommt man um eine &ouml;ffentliche Klarstellung wohl doch nicht mehr herum, und das tun wir hier.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nDie Aufgaben des Rates sind im &sect; 58 des NKomVG geregelt. Der Rat &uuml;berwacht den B&uuml;rgermeister und die Verwaltung hei&szlig;t es dort u. a. sinngem&auml;&szlig;, also erster Grundsatz:<\/p>\n<p align=\"justify\">\n<strong>Der B&uuml;rgermeister schuldet dem Rat Erkl&auml;rungen f&uuml;r <u>sein<\/u> Handeln und nicht umgekehrt!<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">\nDaf&uuml;r gibt es z. B. Ratssitzungen und Tagesordnungen. &Uuml;ber deren Sachthemen ist zu beraten und zu entscheiden. Es steht dort aber nicht, dass man mit Pseudofragen von den Sachthemen ablenken soll und Ratskollegen zur Rede stellen soll. Aufgabe des Ratsvorsitzenden als Sitzungsleiter ist es lt. NKomVG, unsachliche Abschweifungen zu unterbinden. Daf&uuml;r gibt es den &bdquo;<strong>Sachruf<\/strong>&ldquo;, d. h. zur Sache zu rufen. Doch weit gefehlt, er selbst ist es, der aus der rechtlich vorgegebenen Rolle f&auml;llt und unsachliche Vorhalte macht. Als Ratsvorsitzender ist er nach &sect; 63 NKomVG zudem der <strong>Objektivit&auml;t und Unparteilichkeit<\/strong> verpflichtet.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nDoch das ungesetzliche Verhalten greift gar noch weiter um sich. Andere Ratskollegen f&uuml;hlen sich inzwischen auch ermuntert, es ihm nachzutun, was er wiederum gern duldet, solange es gegen die <font color=\"#0000FF\">Freien W&auml;hler<\/font> gerichtet ist. So versucht man den Gemeinderat, der den B&uuml;rgermeister kontrollieren soll, zum Tribunal gegen unbequeme Fragesteller zu machen. Das ist &bdquo;demokratischer&ldquo; Alltag in Neuhaus. Hier ist nicht das Gesetz (NKomVG) die Leitlinie der Ratssitzungen, sondern die Unterdr&uuml;ckung der Opposition, also der <font color=\"#0000FF\">Freien W&auml;hler Neuhaus<\/font>.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nDass Ratskollege Dummer sich in fast jeder Ratssitzung zu Wort meldet, und unabh&auml;ngig vom jeweiligen Thema abschweift, mit den <font color=\"#0000FF\">Freien W&auml;hlern<\/font> k&ouml;nne man nicht zusammenarbeiten, daran haben wir uns inzwischen gew&ouml;hnt. Der Mond geht auch jeden Tag auf und unter. Der CDU-B&uuml;rgermeister vermeidet eine Zusammenarbeit mit den <font color=\"#0000FF\">Freien W&auml;hlern<\/font> so oder so um jeden Preis. Was hat also das sinnfreie Gerede mit ernsthafter Ratsarbeit zu tun?<\/p>\n<p align=\"justify\">\nDoch das nur am Rande. Als der B&uuml;rgermeister den illegalen Einsatz der Giftspritze in der Ratssitzung am 19. Juni 2014 eingestehen musste, prangerte SPD-Ratskollege Ralf M&uuml;ller (den man wohl auch zur politischen Mehrheit rechnen muss) nicht etwa die Verst&ouml;&szlig;e des B&uuml;rgermeisters an, oder dass der B&uuml;rgermeister ihn zwei Jahre zuvor diesbez&uuml;glich belogen hatte. Nein, nein, er wirft den <font color=\"#0000FF\">Freien W&auml;hlern<\/font> vor, sie w&uuml;rden Missst&auml;nde nur bei der Gemeinde thematisieren, aber nicht bei privaten Anwendern. Doch noch nicht einmal das entsprach der Wahrheit, denn wir hatten auch einen privaten Giftmissbrauch in der B&uuml;lsdorfer Stra&szlig;e thematisiert. Aber vor allem, lieber Ratskollege Ralf M&uuml;ller, es ist nach &sect; 58 Abs. 4 Satz 1 des NKomVG die Aufgabe des Rates, den B&uuml;rgermeister zu kontrollieren! Daf&uuml;r werden wir bezahlt, aber nicht daf&uuml;r, Mitb&uuml;rger zu kontrollieren. Das machen auch andere schon reichlich. Einfach erstmal das NKomVG lesen oder kommunalpolitische Fortbildungen besuchen und dann reden &#8211; statt sich nach Gutsherrenart oder &bdquo;Neuh&auml;user Landrecht&ldquo; wichtig zu machen.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nAber es ging weiter in dieser Ratssitzung. Die <font color=\"#0000FF\">FWN<\/font> und ein Ratskollege der CDU hatten ebenfalls beantragt, nach &uuml;ber drei Jahren endlich wieder eine Wegebereisung durchzuf&uuml;hren. Statt nun dar&uuml;ber zu beraten fragt Ratskollege M&uuml;ller die Antragsteller vorwurfsvoll, warum denn bestimmte Ratskollegen den Antrag mit unterschrieben h&auml;tten. Und besonders wer schon lange im Rat w&auml;re, m&uuml;sste doch &uuml;ber den Stra&szlig;enzustand Bescheid wissen, so M&uuml;ller. Die von den Freien W&auml;hlern erstellte Dokumentation der Sicherheitsm&auml;ngel an unseren Stra&szlig;en hatte M&uuml;ller zuvor &uuml;brigens ungelesen weitergereicht. Da war alles genau beschrieben, aber M&uuml;ller machte seine Vorhaltungen, ohne sich vorher zu informieren und zu wissen, worum es eigentlich ging.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nJa, Sie haben wirklich richtig gelesen! Gerade so als wenn ein Antrag eine Wegebereisung durchzuf&uuml;hren ein Vergehen w&auml;re. Und wieder meldet sich derselbe Ratskollege dreist und v&ouml;llig sachfremd zu Wort, der wenige Minuten zuvor zum Thema illegaler Gifteinsatz geschwiegen hatte und durch erfundene Scheinvorw&uuml;rfe von seiner Rolle und dem verantwortlichen B&uuml;rgermeister ablenken wollte. Und wieder sind Argumente Fehlanzeige und sinnfreie Rhetorik verdr&auml;ngt inhaltliche Ratsarbeit.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nJa hallo, geht&rsquo;s noch? Wach ich oder tr&auml;um ich? Wo leben wir? Ich zwicke mich gerade mal in den Arm. Ach ja, in Neuhaus (Oste), nach 28 Jahren mit einem etwas anderen B&uuml;rgermeister. Muss man sich hier jetzt schon f&uuml;r Antr&auml;ge bei dessen Wadenbei&szlig;ern im Rat rechtfertigen? Glaubt Ratskollege M&uuml;ller das etwa ernsthaft? Oder hatte er einfach nur zur Sache nichts beizutragen und wollte damit von der eigenen Unt&auml;tigkeit ablenken oder sich gerne reden h&ouml;ren? Wer&rsquo;s nicht anders kennt, h&auml;lt &bdquo;Neuh&auml;user Landrecht&ldquo; vielleicht f&uuml;r normal, aber wer auch schon einmal woanders gelebt hat eben nicht.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nDas ist schon eine Unversch&auml;mtheit! Es f&uuml;hrt uns vor Augen, dass die normalen Ma&szlig;st&auml;be und der Bezug zum Gesetz bei einigen in Neuhaus in den letzten Jahrzehnten weitgehend abhanden gekommen sind. Hat Ratskollege M&uuml;ller vergessen, dass Wegebereisungen g&auml;ngige Praxis f&uuml;r normale kommunale Aufgaben sind? Er selbst hat am 20. M&auml;rz 2014 an der Wegebereisung der Samtgemeinde aktiv teilgenommen. Warum gab es in Neuhaus fr&uuml;her Wegebereisungen und seit drei Jahren nicht mehr? Ist dem Ratskollegen M&uuml;ller das alles entgangen? Wie tragen seine Fragen konkret zur L&ouml;sung der Probleme an den Neuh&auml;user Stra&szlig;en bei?<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Da fasst man sich nur noch an den Kopf.<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">\nZudem durften sich die Ratsmitglieder eingangs von M&uuml;ller anh&ouml;ren, er w&uuml;rde sich seine (Rats-)Kollegen selbst aussuchen. Bl&ouml;dsinn, das machen in der Demokratie die W&auml;hler &ndash; aber niemand ist gezwungen sein Mandat weiter zu f&uuml;hren, wenn ihm die Kollegen nicht mehr passen.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nDerartige unsachliche und polemische Beitr&auml;ge und ihre Duldung verhindern eine konstruktive und zielf&uuml;hrende Ratsarbeit. Die sachliche Diskussion wichtiger aber unerw&uuml;nschter Themen wird so massiv gest&ouml;rt und regelrecht zersetzt. Elementare demokratische Grundlagen (Wer kontrolliert wen?) werden gemeinschaftlich missachtet. Ist das alles noch mit Unkenntnis zu erkl&auml;ren oder ist etwa auch Absicht dabei im Spiel?<\/p>\n<p align=\"justify\">\nSoll der Neuh&auml;user Gemeinderat vielleicht gar keine gesetzliche Ratsarbeit leisten, sondern nur ein Abnickverein f&uuml;r den Willen des B&uuml;rgermeisters sein? So wie die DDR-Volkskammer fr&uuml;her einmal? Soll Beratung nicht Auftrag und Aufgabe sondern nur rhetorische Farce sein? Wird eine wache Opposition hier nicht als wichtiger Teil der Politik gesehen, sondern nur als l&auml;stiger St&ouml;rfaktor, den man mundtot machen will? Wie weit ist Neuh&auml;user Realit&auml;t von gesetzlicher und gesellschaftlicher Normalit&auml;t entfernt?<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Die <font color=\"#0000FF\">Freien W&auml;hler<\/font> sagen dazu: &quot;STOPP!!!&quot;<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">\nAber ich frage mich nach drei Jahren Ratsarbeit auch, f&uuml;r was Ratskollege M&uuml;ller politisch eigentlich steht? F&uuml;r Rot, f&uuml;r Gr&uuml;n, f&uuml;r Schwarz &#8211; oder einfach nur farblos? Hat er &uuml;berhaupt eine politische &Uuml;berzeugung, oder ist er in erster Linie von sich selbst und seiner Wichtigkeit &uuml;berzeugt? H&auml;ngt er sein F&auml;hnchen in den Wind, wie es gerade passend erscheint? Immer mit den Machthabern? Duldet er bei dem einen, was er anderenfalls anzeigen w&uuml;rde? Wei&szlig; er was Rechtsstaatlichkeit bedeutet und tritt er daf&uuml;r ein? Folgt sein Handeln &uuml;berhaupt irgendeiner politischen &Uuml;berzeugung oder Logik, und wenn ja, welcher? Derzeit scheint alles von rein pers&ouml;nlichen Motiven gepr&auml;gt und die Sache v&ouml;llig egal zu sein, Motto: Immer mit Martens und immer gegen die <font color=\"#0000FF\">Freien W&auml;hler<\/font> &#8211; egal, was sie sagen. Personenkult also. Dazu passt ins Bild, dass Ratskollege M&uuml;ller mich schon l&auml;nger nicht mehr gr&uuml;&szlig;t, genau wie unser Ratskollege Martens auch. Sieh an! Hilflosigkeit offensichtlich.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nSicher hat es Vorteile, wenn man mit dem B&uuml;rgermeister &bdquo;gut kann&ldquo;, das ist ja kein Geheimnis, aber dazu ein anderes Mal mehr. Jetzt erstmal zur&uuml;ck zum &bdquo;Haltet-den-Dieb&ldquo;.<\/p>\n<p align=\"justify\">Mit ein wenig Alltagspsychologie erkl&auml;ren sich die Verirrungen der Neuh&auml;user Ratsarbeit besser. Wenn man in der Angelegenheit selbst rein gar nichts gegen unsere Arbeit einwenden kann, es aber dennoch unbedingt will, dann bleibt keine andere M&ouml;glichkeit, als irgendetwas an den Haaren herbei zu ziehen. Es spricht beim besten Willen nichts gegen eine Wegebereisung und sie wird ja auch durchgef&uuml;hrt, sogar ohne dass dar&uuml;ber noch abgestimmt worden ist. Der Antrag der <font color=\"#0000FF\">Freien W&auml;hler<\/font> war ein echter Selbstg&auml;nger. Wenn man den <font color=\"#0000FF\">Freien W&auml;hlern<\/font> als Antragstellern aber dennoch mit aller Gewalt zwanghaft irgendwie am Zeuge flicken will, dann wirft man uns wenigstens den Zeitpunkt vor, zu dem wir den Antrag gestellt haben.<\/p>\n<p align=\"justify\">\n<strong>So &bdquo;genial&ldquo; oder so erb&auml;rmlich kann Ratsarbeit sein.<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">\nDas klassische &bdquo;Haltet-den-Dieb-Geschrei&ldquo; also, mit dem man trefflich vom eigenen Vers&auml;umnis ablenkt, aber nichts dahinter. Schuldzuweisungen an andere lenken von der eigenen Unf&auml;higkeit und auch dem Dreck am eigenen Stecken ab. Und vom Format, &uuml;ber den eigenen Schatten springen zu k&ouml;nnen, reden wir lieber gar nicht erst.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nDie wirklichen Fragen sind doch: Warum hat der B&uuml;rgermeister nicht l&auml;ngst &ndash; wie fr&uuml;her &ndash; eine Wegebereisung angesetzt? Warum hat die SPD-Fraktion nicht selbst den Antrag gestellt, wenn es schon der B&uuml;rgermeister vers&auml;umt hat? Sind die Sicherheitsm&auml;ngel auf den Stra&szlig;en den Ratskollegen nicht aufgefallen? Diesen unbequemen Fragen nach der eigenen Rolle ist man mit Pseudoschuldzuweisungen an die <font color=\"#0000FF\">FWN<\/font> mehr oder weniger elegant aus dem Wege gegangen.<\/p>\n<p align=\"justify\">\n<strong>&bdquo;Haltet den Dieb!&ldquo;, hei&szlig;t das Prinzip.<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">\nWas manchen oberfl&auml;chlich als begr&uuml;ndeter Einwand erscheint, entpuppt sich bei n&auml;herem Hinsehen als schlichter Offenbarungseid, den bekanntlich aber niemand gerne leisten mag. Noch verst&auml;ndlicher wird das Verhalten durch die nachfolgenden Betrachtungen.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nNarzissten k&ouml;nnen es nicht ertragen, wenn andere einfach besser sind. Wenn sie aber selbst trotz allen Ehrgeizes nicht mit Bestleistungen gl&auml;nzen k&ouml;nnen, machen sie eben andere schlecht. Damit verschaffen sie sich das Gef&uuml;hl, doch besser zu sein, erheben sich &uuml;ber andere und stillen notd&uuml;rftig und vordergr&uuml;ndig die krankhafte Gier nach Anerkennung. <br \/>\nDie <font color=\"#0000FF\">Freien W&auml;hler<\/font> haben in drei Jahren mehr erreicht, als jede andere Opposition zuvor. Es ist eine echte Erfolgsgeschichte, die man nicht mehr zur&uuml;ck drehen kann. Dabei sind einige doch recht blass vor Neid geworden und suchen oft krampfhaft nach rettenden Strohhalmen, um das Gesicht nicht zu verlieren.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nNeben einer guten sachorientierte Ratsarbeit einerseits haben die <font color=\"#0000FF\">Freien W&auml;hler Neuhaus<\/font> andererseits&nbsp; auch immer wieder Br&uuml;cken gebaut und ihre kompetente Hilfe angeboten, z. B. bei der Erstellung eines Kanalkatasters und den Reparaturen der maroden Kan&auml;le. Wir sind keine n&ouml;rgelnde oder besserwisserische Opposition die Streit um des Streits willen sucht &ndash; wie man uns gern unterstellt &ndash; sondern eine sehr konstruktive und hilfsbereite Opposition. Auch wenn wir auf (absichtliche?) Fehler in Berechnungen aufmerksam machen ist das nicht streits&uuml;chtig, sondern hilfreich. Streit entsteht erst dann, wenn diese Hilfe nicht ernst genommen und kategorisch abgelehnt wird.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nDas hat manchmal schon wahnhafte Z&uuml;ge. Als ich dem Gemeindearbeiter im Herbst 2013 bei der Verankerung des Gemeindeanlegers helfen wollte, wurde mir vorgeworfen, ich h&auml;tte ihm Anweisungen erteilen wollen und bekam ein einseitiges Untersagungsschreiben mit Rechtsbelehrungen. Ich habe die Anker dann selbst eingegraben, ohne daf&uuml;r ein Danke zu erhalten.<\/p>\n<p align=\"justify\">\n<strong>Auch das ist in Neuhaus die (absurde) Normalit&auml;t.<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">\nStattdessen wird gegen mich und die <font color=\"#0000FF\">Freien W&auml;hler<\/font> nach Kr&auml;ften bei jeder Gelegenheit gehetzt. Bei manchen verf&auml;ngt das wohl, denn nicht jeder wei&szlig;, dass der B&uuml;rgermeister sich nicht an die Wahrheit h&auml;lt und an den ganzen Schauerm&auml;rchen und Verleumdungen &uuml;ber uns kein einziges wahres Wort ist. Zwei Beispiele, die mir bekannt geworden sind spreche ich hier konkret an.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nSo wird u. a. behauptet, ich h&auml;tte mit dem halben Ort Streit und w&uuml;rde jeden anzeigen, der schief in der Einfahrt steht. &Auml;h, Moment mal, wer hat Streit mit dem halben Ort? Also ich nur mit Einem.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nUnd wer bitte zeigt oder schw&auml;rzt st&auml;ndig alle Leute an? Ich habe nur Einen angezeigt und auch nur ein einziges Mal. Aber wir kennen doch die j&auml;hzornigen Sauberm&auml;nner in Neuhaus, die diesem Gesch&auml;ft tagt&auml;glich nachgehen? Wer ist jeden Tag bei der Samtgemeindeverwaltung? Und da haben wir wieder das bekannte Muster &bdquo;Haltet-den-Dieb&ldquo;! Anderen etwas nachsagen, um von sich selbst abzulenken, wer f&auml;llt darauf noch herein?<\/p>\n<p align=\"justify\">\nIn Neuhaus wird immer sehr schnell reglementiert, gepetzt und angezeigt. Auch ich bin hier in Neuhaus 1991 so empfangen worden, wie noch in keinem anderen Ort zuvor und wie schon so viele andere Neub&uuml;rger auch. Ob falsch geparkt wird, ein Carport nicht genehmigt war, falsches Baumaterial verwendet wurde oder die Stra&szlig;enfront nicht sauber genug war usw., von v&ouml;llig verm&uuml;llten Grundst&uuml;cken einmal abgesehen, das ist sogar noch verst&auml;ndlich.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nIch selbst habe nur ein einziges Mal eine Anzeige erstattet, und zwar gegen B&uuml;rgermeister Martens wegen Verleumdung, und dazu stehe ich auch voll und ganz. Ich habe es nicht hingenommen, dass er lauthals durch den Landkreis posaunte, ich w&auml;re Mitschuld an der Insolvenz von &bdquo;Achtern Diek&ldquo;. Das stimmt nat&uuml;rlich nicht, das ist ehrabschneidend und das muss ich mir nicht gefallen lassen &ndash; insbesondere vor der Wahl nicht. Bei derartigen Ausw&uuml;chsen und Straftaten m&uuml;ssen Grenzen gezeigt werden. Die <font color=\"#0000FF\">Freien W&auml;hler<\/font> sowie auch ich w&uuml;rden uns niemals erlauben, Unwahrheiten zu verbreiten oder Formalbeleidigungen anzusprechen. Nicht mehr und nicht weniger erwarten wir zu recht auch vom B&uuml;rgermeister.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nDa ist es selbstverst&auml;ndlich erlaubt und sogar erforderlich, einen notorischen Grenzverletzer an die allgemeinen Regeln und Grenzen des Rechtsstaates und im Zusammenleben zu erinnern und zu versuchen, ihn auf den Boden der Tatsachen zur&uuml;ckzuholen.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nDas muss nicht gleich eine Anzeige sein, es geht auch anders. Als B&uuml;rgermeister Martens mich nach meinem &bdquo;Guten Morgen!&ldquo; mit &bdquo;Sie Arschloch!&ldquo; tituliert hat, habe ich beim Schiedsmann eine Schlichtung beantragt. Die ist dann leider gescheitert, weil dieser B&uuml;rgermeister sich noch nicht einmal f&uuml;r seine Schandtat entschuldigen wollte. Schade, Chance vertan wenigstens nachtr&auml;glich ein moralisch-gesellschaftliches Mindestma&szlig; von Anstand und Ehre zur&uuml;ck zu gewinnen. Aber einen Versuch ohne Anzeige auszukommen war es mir wert. Ich zeige halt nicht gleich jeden an, wie manche gern behaupten, sondern lebe lieber in Frieden. Anl&auml;sse h&auml;tte es reichlich gegeben, sowohl bez&uuml;glich der Ratsarbeit als auch im t&auml;glichen Alltagsgeschehen. Und wenn&rsquo;s drauf ankommt, wei&szlig; ich mich auch zu wehren und das ist nicht nur mein gutes Recht.<\/p>\n<p align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"569\" height=\"389\" align=\"left\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.freie-waehler-neuhaus.de\/wp-content\/uploads\/image\/Arschloch1.jpg\" \/><\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>So reagiert der B&uuml;rgermeister, wenn seine L&uuml;gen und Gesetzesverst&ouml;&szlig;e aufgedeckt werden. Argumente? Fehlanzeige!<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">\nNicht zuletzt mit dieser Straftat (&sect;192 StGB) ist wohl deutlich geworden, wie vern&uuml;nftige und sachgerechte Ratsarbeit in Neuhaus torpediert wird und von wem. Wer sich als Ratsherr und B&uuml;rgermeister zu so etwas hinrei&szlig;en l&auml;sst, dem fehlen offensichtlich nicht nur jegliche Sachargumente, sondern noch einiges mehr. Der Vorfall zeigt nochmals, dass dieser B&uuml;rgermeister nicht bereit ist, sich an die Gesetze zu halten, w&auml;hrend er gleichzeitig anderen st&auml;ndig vorh&auml;lt, was sie falsch machen und vorschreibt, was sie wie zu tun und zu lassen haben. Lebt er immer mehr in seiner eigenen Welt nach seinen eigenen Regeln?<\/p>\n<p align=\"justify\">\nDoch wie peinlich: es gibt immer noch Mitb&uuml;rger und auch Ratskollegen, die ihm nicht nur glauben, sondern sich sogar aktiv f&uuml;r ihn einsetzen. So verspielt man auch noch den eigenen Ruf und die eigene Integrit&auml;t und Glaubw&uuml;rdigkeit &ndash; ob bewusst oder unbewusst sei dahingestellt.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nManche wollen die Fakten nicht wahrhaben und fl&uuml;chten sich in die Erkl&auml;rung, es w&auml;re halt ein Streit zwischen zwei Personen und die <font color=\"#0000FF\">Freien W&auml;hler<\/font> w&uuml;rden auch hetzen. Doch so einfach ist es beileibe nicht. Es ist n&auml;mlich ein himmelweiter Unterschied, ob wir mutig unbequeme Fragen stellen und Tatsachen und Wahrheiten &ouml;ffentlich machen, oder ob feige hinten herum L&uuml;gen verbreitet werden, die keiner Pr&uuml;fung standhalten. Das Eine ist seri&ouml;se nachpr&uuml;fbare Information und das Andere eben nur feige Hetze. Man muss auch schon recht einf&auml;ltig oder b&ouml;swillig sein, wenn man diesen Unterschied &uuml;bersieht oder verdr&auml;ngt.<\/p>\n<p align=\"justify\">\nDie aufgezeigte und beschriebene Desorientierung im Ort und im Rat ist und wird weiter nicht Ma&szlig;stab unseres Handelns als <font color=\"#0000FF\">Freie W&auml;hler Neuhaus<\/font> sein. Wir lassen uns dadurch nicht zu irgendetwas hinrei&szlig;en. Vielleicht hilft dieser Beitrag ja schon. Aber wenn es nicht anders m&ouml;glich ist werden wir das Thema auch im Rat unmissverst&auml;ndlich zur Sprache bringen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Walter Rademacher<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Offenbarungseid der politischen MehrheitMuss man &uuml;ber Alles und Jedes gleich im Internet schreiben? Sicher nicht. Allein schon, weil es eine Zeitfrage ist. Schlie&szlig;lich hat man auch sonst genug zu tun. 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