{"id":1420,"date":"2013-04-10T17:08:30","date_gmt":"2013-04-10T15:08:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freie-waehler-neuhaus.de\/?p=1420"},"modified":"2013-08-20T18:49:54","modified_gmt":"2013-08-20T16:49:54","slug":"burger-engagement-diskreditiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freie-waehler-neuhaus.de\/?p=1420","title":{"rendered":"Kleiner Efeu \u2013 gro\u00dfe Wirkung"},"content":{"rendered":"<h1>Hier ging nicht nur ein Schuss nach hinten los<\/h1><p><!--[if gte mso 9]><![endif]--><\/p>\n<p><!--[if gte mso 9]><![endif]--><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Es k&ouml;nnte so einfach und sch&ouml;n sein: B&uuml;rger sehen, dass sie etwas zum Wohl des Ortes beitragen k&ouml;nnen und wollen anpacken &ndash; wie j&uuml;ngst im B&uuml;rgerpark &ndash; freiwillig und kostenlos. Sie fragen den B&uuml;rgermeister um Erlaubnis und holen sich fachlichen Rat von einem F&ouml;rster und einem Landschaftsg&auml;rtner und bekommen gr&uuml;nes Licht. <!--more--><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Seit vielen Jahren gibt es immer wieder B&uuml;rger in Neuhaus, die sich ehrenamtlich engagieren und ebenso Projekte, die sie durch freiwillige und unbezahlte Arbeit realisieren oder realisieren m&ouml;chten. Vieles ist gelungen, wie Deichstra&szlig;enfeste, Hafenfeste, 600-Jahr-Feier, Pavillon Marienh&ouml;rne, Boule-Platz oder Beachvolleyballfeld. Andere stehen noch aus, trotz entsprechender Bem&uuml;hungen, wie Aufwertung des Rastplatzes am Neuh&auml;user Deich, Grillplatz, B&uuml;rgerpark u. v. a.m.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Seit Januar 2013 hat sich wieder eine Gruppe von Neuh&auml;usern in der &bdquo;Zukunftswerkstatt&ldquo; gefunden, um etwas zu bewegen. Oben auf der Liste stand der B&uuml;rgerpark, denn seit Jahrzehnten sind dort Abf&auml;lle abgelagert worden, wuchert Wildwuchs und es geschieht kaum das Allern&ouml;tigste.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Gesagt getan, am 23. Februar ging es los. Im B&uuml;rgerpark wurde M&uuml;ll gesammelt und unter fachkundiger Leitung wurden einige B&auml;ume vom Efeu befreit. F&uuml;r alles Weitere soll bis zum n&auml;chsten Winter eine Planung erstellt werden. Alles gut, denkt man jetzt &ndash; aber weit gefehlt, denn wir sind nicht irgendwo, wir sind in Neuhaus. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Als erstes sieht <strong>Ratsherr Ralf M&uuml;ller<\/strong> die Natur in Gefahr und informiert prompt die Naturschutzbeh&ouml;rde des Landkreises, ja er erw&auml;gt gar, Anzeige zu erstatten. Besser h&auml;tte er sich erst einmal ausreichend informiert. Ein Blick in den Park und ein Gespr&auml;ch mit den Akteuren h&auml;tte sicher nicht schaden k&ouml;nnen. Was ist denn wirklich im Park getan worden und liegt &uuml;berhaupt ein Rechtsversto&szlig; vor, den man anzeigen k&ouml;nnte? Das sollte man wohl vorher wissen. Da es forstliche Gr&uuml;nde daf&uuml;r gibt, Efeu von B&auml;umen zu schneiden, geh&ouml;rt es zur normalen Waldbewirtschaftung, denn der B&uuml;rgerpark ist im rechtlichen Sinne ein Wald. Daher liegt auch kein Rechtsversto&szlig; vor. Das sollte man alles wissen, bevor man jemanden anprangert oder gar anzeigt.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Weiter kennt man sich seit Jahrzehnten und sitzt gemeinsam im Rat. Da liegt es doch nahe, miteinander zu sprechen. Und hatte sich nicht gerade Ralf M&uuml;ller &uuml;ber den Umgang im Rat miteinander beklagt? Aber nein, Ralf M&uuml;ller schw&auml;rzt erst an und fragt dann. Erst bei der Naturschutzbeh&ouml;rde und dann auch in &ouml;ffentlicher Ratssitzung, vorher kein Wort. Anstelle von Ralf M&uuml;ller ruft die Naturschutzbeh&ouml;rde bei mir an. So kann man sich nat&uuml;rlich auch in Szene setzen und seinem Ruf treu bleiben. Aber darin ist sich unsere SPD-Fraktion einig, man m&ouml;chte Rademacher und Konsorten gern mal eins auswischen, es klappt nur leider nie so richtig. Soweit zu dem, was sie Ratsarbeit nennen. Ob Ralf M&uuml;ller klar war, was er damit ausgel&ouml;st hat? <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Auch <strong>B&uuml;rgermeister Georg Martens<\/strong> h&auml;tte sich einfach freuen k&ouml;nnen, dass B&uuml;rger freiwillig und kostenlos zum Wohl des Ortes anpacken, so wie es sein Kollege Manfred Schmitz, ebenfalls CDU, in B&uuml;lkau macht (s. NEZ vom 23. M&auml;rz 2013) &ndash; und unz&auml;hlige andere B&uuml;rgermeister auch. Doch Martens lobt sich lieber selbst und vor allem sind hier die falschen Leute aktiv<\/span>. Aber auch er wurde von der Naturschutzbeh&ouml;rde angerufen und jetzt m&ouml;chte er am liebsten nichts mehr davon wissen, dass er selbst der Aktion zugestimmt hat.<\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Seine Zustimmung hatte Georg Martens in der Ratssitzung am 6. M&auml;rz &ouml;ffentlich einger&auml;umt und so h&auml;tte das auch dementsprechend korrekt in der Niederschrift stehen m&uuml;ssen. Daran &auml;ndert seine hilfsweise Erkl&auml;rung, er h&auml;tte wohl nicht richtig aufgepasst, auch nichts. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Doch wir trauten unseren Augen nicht, als wir die Niederschrift bekamen. Dort stand unter TOP 4 (Bericht des B&uuml;rgermeisters) auf Seite 85 oben: <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><strong><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">&quot;Im B&uuml;rgerpark seien Aktivit&auml;ten von B&uuml;rgern vorgenommen worden, ohne vorher die Gemeinde als Eigent&uuml;mer einzubeziehen.&quot;<\/span><\/strong><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\"> Dieser Satz war wissentlich falsch und das wurde in der folgenden Ratssitzung am 20. M&auml;rz 2013 unter TOP 3 (Genehmigung der Niederschrift) bem&auml;ngelt. Richtig ist, dass Martens gefragt worden ist und der Ma&szlig;nahme zugestimmt hatte. Dennoch versuchten B&uuml;rgermeister Martens und seine allgemeine Verwaltungsvertreterin Alakus gemeinsam, diesen Satz wider besseres Wissen in der Niederschrift beizubehalten. Martens vor der Abstimmung: &quot;Wir &auml;ndern doch jetzt nicht die Niederschrift.&quot; <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Da irrte er aber gewaltig, denn es handelte sich nur um einen ungenehmigten Entwurf. Aber Martens versuchte, dem Rat einzureden, der falsche und nicht genehmigte Entwurf der Niederschrift k&ouml;nne nicht mehr ge&auml;ndert werden. Er behauptete, die Korrektur der Niederschrift vom 6. M&auml;rz w&uuml;rde erst in der kommenden Niederschrift vorgenommen werden. Erst auf deutliche Proteste und mehrfache Nachfrage war Frau Alakus bereit, den falschen Satz vor der Abstimmung &uuml;ber die Niederschrift zu streichen. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Das ist ein ungeheuerlicher Vorgang. Erw&auml;hnenswert ist zudem die Loyalit&auml;t der allgemeinen Verwaltungsvertreterin wider besseres Wissen, w&auml;hrend CDU und SPD im Rat dazu lieber schweigen. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Es wei&szlig; wohl jeder von uns, wie ein Protokoll korrekt behandelt wird: Es wird auf Richtigkeit und Vollst&auml;ndigkeit gepr&uuml;ft, zur Diskussion gestellt, ggf. korrigiert und in der zutreffenden Fassung abgestimmt. Erst dann ist es g&uuml;ltig. Das ist allt&auml;gliche Praxis, sonst br&auml;uchte man &uuml;ber Protokolle ja gar nicht abstimmen. Und das wollen ein B&uuml;rgermeister und Verwaltungsfachmann mit jahrzehntelanger Erfahrung sowie eine studierte Master-Juristin nicht gewusst haben? F&uuml;r wie bl&ouml;d halten uns diese Leute? <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Aber es geht weiter zu Dingen, die nicht jeder von uns wei&szlig;, aber Frau Alakus und Herr Martens sehr wohl:<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">&bdquo;Ein den gesetzlichen und gesch&auml;ftsordnungsm&auml;&szlig;igen Vorschriften entsprechendes Protokoll ist <strong>&ouml;ffentliche Urkunde<\/strong> mit der Wirkung, dass die Darstellung des Protokolls &uuml;ber den Verlauf der Sitzung, soweit sie gesetzlich oder kraft Gesch&auml;ftsordnung vorgeschrieben oder zugelassen ist <strong>vollen Beweis &uuml;ber die beurkundeten Vorg&auml;nge begr&uuml;ndet.<\/strong> Eine <strong>F&auml;lschung des Protokolls ist<\/strong> nach &sect;&sect; 267, 271 und 348 StGB <strong>strafbar<\/strong>.&ldquo; (Auszug NKomVG Kommentar Blum\/H&auml;usler\/Meyer)<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Das war also Martens&lsquo; Ziel, eine &ouml;ffentliche Urkunde mit Beweiskraft zu schaffen, die seine Zustimmung zu der Aktion im B&uuml;rgerpark in Abrede stellt und den Akteuren den Schwarzen Peter zuschiebt! Damit h&auml;tte er dann wedeln k&ouml;nnen, genau wie mit dem Ablehnungsbescheid des Landkreises f&uuml;r den Neubau eines Wohnmobilstellplatzes am Yachthafen. Das war kein Versehen oder Zufall, wie mancher vielleicht gutgl&auml;ubig annimmt, das ist eine seiner durchaus bekannten Methoden. Es ist jetzt der zweite Fall, in dem wir sie aufgedeckt haben.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Das h&auml;tte sich unser B&uuml;rgermeister wohl gew&uuml;nscht, den aktiven B&uuml;rgern den Schwarzen Peter zuschieben zu k&ouml;nnen und dazu noch &uuml;berall erz&auml;hlen zu k&ouml;nnen, es w&uuml;rde sogar im Protokoll stehen, dass sich B&uuml;rger am Eigentum der Gemeinde vergriffen h&auml;tten, ohne den Eigent&uuml;mer einzubeziehen. So h&auml;tte er einmal mehr diskreditieren k&ouml;nnen, was ihm nicht passt, wie z. B. schon beim Pavillon am Yachthafen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Frau Alakus machte dann auf mehrfache Nachfrage die Zusage, dass der o. g. Satz in der Niederschrift gestrichen wird, dann wurde sie zusammen mit einer weiteren Korrektur abgestimmt und angenommen. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Inzwischen liegt die <a href=\"http:\/\/www.am-dobrock.de\/index.phtml?object=tx|1621.231.1&amp;ModID=7&amp;FID=1621.6025.1&amp;sNavID=1621.65&amp;mNavID=1621.15&amp;La=1\">neue Version<\/a> vor. Der Satz ist gestrichen worden, aber durch zwei neue ersetzt worden und die sind wieder falsch. <strong>&bdquo;Im B&uuml;rgerpark seien Aktivit&auml;ten von B&uuml;rgern vorgenommen worden. Er sei beil&auml;ufig informiert worden.&ldquo; <\/strong>Informieren und genehmigen ist ein himmelweiter Unterschied. Nein, Herr Martens, Sie sind nicht nur informiert worden, Sie sind gefragt worden und Sie haben die Aktion genehmigt. Ohne Genehmigung geht es gar nicht. So war es, das haben Sie selbst in den Ratssitzungen vom 6. und 20. M&auml;rz genauso best&auml;tigt. Auf die klare Frage des Ratsherrn Jan Boris Bollhorn, ob B&uuml;rgermeister Martens die Aktion genehmigt hat, antwortete dieser klar mit &bdquo;Ja&ldquo;. So und nicht anders geh&ouml;rt der Vorgang auch in die Niederschrift. Der Satz ist falsch und er ist auch nicht vom Rat abgestimmt worden, sondern nachtr&auml;glich eingef&uuml;gt worden. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">So versucht Martens um jeden Preis, seine Zustimmung nicht zu beurkunden. Dabei gibt es gar keinen Grund daf&uuml;r, denn jeder Waldbesitzer darf seinen Wald bewirtschaften und macht sich auch nicht strafbar, wenn er Efeu abschneidet oder die Genehmigung daf&uuml;r erteilt. Das ist M&auml;rchenstunde. Strafbar macht man sich allerdings, wenn man &ouml;ffentliche Urkunden f&auml;lscht. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Wir d&uuml;rfen schon gespannt sein, wie es mit diesem Thema bei der n&auml;chsten Ratssitzung weiter geht. Wir wollen jedenfalls nicht, dass in unserem Land Protokolle gef&auml;lscht werden.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Wie anderenorts mit B&uuml;rgerengagement umgegangen wird, zeigt die allj&auml;hrliche Preisverleihung des <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.unbezahlbarundfreiwillig.de\/web\/export\/sites\/uuf\/html\/preistraeger.html\">Niedersachsenpreis f&uuml;r B&uuml;rgerengagement<\/a> des Innenministeriums. Auch B&uuml;rgermeister Martens hat mehrfach im Rat kundgetan, dass mehr B&uuml;rgerengagement erw&uuml;nscht ist und gefordert wird. Bisher von der Gemeinde wahrgenommene Aufgaben sollen verst&auml;rkt von Vereinen &uuml;bernommen werden. Aber wie sollen unter diesen Umst&auml;nden Mitb&uuml;rger unbezahlt und freiwillig aktiv werden?<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Warum nur wird das in Neuhaus binnen k&uuml;rzester Zeit in Misskredit gebracht? In B&uuml;lkau werden die B&uuml;rger in der NEZ &ouml;ffentlich vom B&uuml;rgermeister gelobt, in Neuhaus wird hintenherum angeschw&auml;rzt, getrickst und gef&auml;lscht. Ja, es h&auml;tte alles so sch&ouml;n und so einfach sein k&ouml;nnen, aber wir sind in Neuhaus mit seinen Profilneurosen. Setzen wir dennoch darauf, dass sich die Mehrheit verantwortungsbewusster B&uuml;rger nicht von einzelnen bevormunden l&auml;sst und die Interessen des Ortes weiter aktiv in die Hand nimmt.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Man darf aber an dieser Stelle einmal fragen, welche Bilanz die Neuh&auml;user SPD nach anderthalb Jahren Ratsarbeit zieht.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Und man darf auch darauf hinweisen, dass so von den tats&auml;chlichen Problemen im B&uuml;rgerpark trefflich abgelenkt worden ist, doch die Freien W&auml;hler bleiben am Ball. Mit Schreiben vom 2. Januar 2013 haben wir Auskunft &uuml;ber die Abfallablagerungen zwischen Beachvolleyballfeld und Aue verlangt und mit Schreiben vom 20. Februar erhalten, s. dazu N&auml;heres unter Flecken\/B&uuml;rgerpark. Man fragt sich unwillk&uuml;rlich, warum das f&uuml;r den Ratskollegen Ralf M&uuml;ller kein Thema war, obwohl illegale Abfallentsorgung nun zweifelsfrei verboten ist und hier zudem die 13 Eichen zwischen Beachvolleyballfeld und Aue dadurch absterben werden. Aber daf&uuml;r ist ja Martens verantwortlich und nicht Rademacher, da schweigt des S&auml;ngers H&ouml;flichkeit. Also wieder das alte &Uuml;bel in Neuhaus, es geht weniger um die Sache, sondern mehr um Personen. Es kommt weniger darauf an, was gemacht wird, sondern mehr darauf, wer es macht. Ich versuche, mir einmal vorzustellen, ich w&uuml;rde im B&uuml;rgerpark Abf&auml;lle ablagern. Was w&uuml;rde dann wohl passieren?<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" align=\"left\" width=\"576\" height=\"384\" src=\"http:\/\/www.freie-waehler-neuhaus.de\/wp-content\/uploads\/image\/IMG_3508a.jpg\" alt=\"\" \/><strong>Illegale Abfallentsorgung im B&uuml;rgerpark f&uuml;hrt zum Absterben der alten Eichen<\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Was den Umgang mit dem B&uuml;rgerpark und das Verh&auml;ltnis zwischen B&uuml;rgern und Kommunalpolitik angeht dr&auml;ngt sich e<\/span>in Vergleich der heutigen Verh&auml;ltnisse mit denen des Jahres 1896 f&ouml;rmlich auf. Hier ein erhellendes Zitat zum Thema Planung und Gestaltung des B&uuml;rgerparks aus einer Chronik &uuml;ber dessen Entstehung, die B&uuml;rgermeister Helgo Magnussen 1965 verfasst hat:<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">&quot;Der Versch&ouml;nerungsverein war inzwischen nicht m&uuml;ssig gewesen, hatte zu seinen in der Generalversammlung gefa&szlig;ten Beschl&uuml;ssen weitere Vorschl&auml;ge ausgearbeitet und unter der Einwohnerschaft eifrig f&uuml;r den f&uuml;r den Ort so bedeutungsvollen Plan geworben.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Die Gemeinde hatte &ouml;ffentlich zur Einreichung von Anlagevorschl&auml;gen aufgefordert und am 6. November 1896 wurden im Gemeinderat im Beisein der Vertreter des Versch&ouml;nerungsvereins&#8230; &#8230;&uuml;ber die eingegangenen Pl&auml;ne und Kostenanschl&auml;ge&#8230; &#8230;verhandelt:&quot;<\/span> <span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">(Quelle: Kreisarchiv)<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;\">Es f&auml;llt auf, dass es 1896 eigens einen &quot;Versch&ouml;nerungsverein&quot; gab und dass die Gemeinde &ouml;ffentlich zur Einreichung von Gestaltungsvorschl&auml;gen aufforderte. Und das nicht etwa in der heutigen Staatsform, sondern in der kaiserzeitlichen Monarchie. Ja, soweit haben wir es gebracht, wie man an dem Bild, dem Theater um den Efeu und den unglaublichen Antworten auf unsere Anfrage (siehe <a href=\"http:\/\/www.freie-waehler-neuhaus.de\/?page_id=1448\">Flecken\/B&uuml;rgerpark<\/a>) sehen kann. <br \/>\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier ging nicht nur ein Schuss nach hinten los Es k&ouml;nnte so einfach und sch&ouml;n sein: B&uuml;rger sehen, dass sie etwas zum Wohl des Ortes beitragen k&ouml;nnen und wollen anpacken &ndash; wie j&uuml;ngst im B&uuml;rgerpark &ndash; freiwillig und kostenlos. 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