Pilgerweg für die Elbe

Pilgerweg von Cuxhaven nach Hamburg - 132 km entlang der Tideelbe

Mit einer Andacht begann der Pilgerweg des Regionalen Bündnis gegen Elbvertiefung am heutigen Mittwochmorgen in Cuxhaven. Über 20 Gegner der Elbvertiefung hatten sich trotz des feuchten und kühlen Wetters auf der Alten Liebe versammelt und lauschten den Worten von Kurt Schaefer, der die Bedrohung der Lebensgrundlagen in deutliche Worte fasste und dem Widerstand Mut machte. Mit der Arbeit des Sysiphus verglich Schaefer die Anstrengungen der Umweltschützer, die sich dennoch nicht entmutigen lassen.

 

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Gericht stoppt Bagger

Eilantrag der Umweltverbände gegen Elbvertiefung erfolgreich

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Sach- und Rechtsfragen im Zusammenhang mit der geplanten Elbvertiefung als so schwierig und bedeutend erachtet, dass sie erst im Hauptverfahren verlässlich geklärt werden können. Damit durch einen Beginn der Baggerarbeiten vor der endgültigen Entscheidung keine irreversiblen Schäden entstehen, wurden die Bagger gestoppt. So hat die Elbe eine weitere Schonfrist zwei bis vier Jahren erhalten. Auch die Verfahrensbeteiligten haben damit Zeit zum Nachdenken bekommen.

Die kompromisslose Brachialpolitik der Hamburger Senate ist damit erneut gescheitert, Weiterlesen

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Pilgerweg zum Schutz der Elbe

Regionales Bündnis will neuen Aufbruch

Komm in die SockenDas Regionale Bündnis gegen Elbvertiefung organisiert für Ende Oktober einen „Pilgerweg zum Schutz der Elbe“. Der Weg startet am 24. Oktober in Cuxhaven; Ankunft im Hamburger Zentrum ist am 28. Oktober. Ziel des Pilgerweges ist, wieder Mut und Lust zum Widerstand gegen die Elbvertiefung zu machen, denn sie bedroht unsere Lebensgrundlagen. Zurzeit sind es dreiundzwanzig Personen, die den Weg komplett oder in Abschnitten mitgehen. Die erste Tagesroute soll bis Neuhaus führen, Weiterlesen

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Elbe bei Hamburg: Fische ersticken

Ausmaß des derzeitigen Sauerstoffloches ungewöhnlich für die Jahreszeit

Die Elbe bei Hamburg leidet zurzeit unter einem ungewöhnlich schweren Sauerstoffloch. Schon seit Anfang August lag der Sauerstoffgehalt unter den gesetzlich festgelegten Grenzwert von sechs Milligramm pro Liter (mg/l). Ende August  lagen die Werte des Hamburger Wassergütemessnetzes
(siehe http://www.hamburg.de/wasserguetemessnetz/)
sogar unter 2 mg/l und zurzeit zwischen 2-3 mg/l. Für Fische sind diese Werte absolut tödlich. Trotzdem lässt die Hamburg Port Authority (HPA) seit dem 30. August 2012 in Höhe Nienstedten Baggerarbeiten durchführen. Das verschlechtert die ohnehin gravierende Situation noch. Weiterlesen

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Baggern im Sauerstoffloch II

Pressemitteilung des Förderkreis Rettet die Elbe e. V., Hamburg, 31. August 2012

Die Elbe bei Hamburg über 10 Kilometer ohne Sauerstoff – HPA baggert erst recht

Seit dem 1. August 2012 sind die Sauerstoffgehalte im Wasser des Hamburger Hafens unter 6 Milligramm pro Liter (mg/l) gefallen. Ab dem 24. August vermelden die Messstationen Seemannshöft und Blankenese einen Sauerstoffgehalt unter der fischkritischen Grenze von 3,0 mg/l. Der gesamte Hafen ist für Fische eine tödliche Zone bzw. ein unüberwindliches Hindernis bei ihren Wanderungen. Weiterlesen

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David und Goliath

40 Kutter und 20 Sportboote zwischen 3 Containerriesen

Ein Containerriese, ein Baggerschiff und eine Armade von Kuttern fahren elbaufwärtsEin Containerriese, ein Baggerschiff und eine Armada von Fischkuttern fahren elbaufwärts. Weiterlesen

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Fischerprotest: Kutterdemonstration auf der Unterelbe

Geheimes Gutachten stellt Existenz der Elbfischerei in Frage

Auf gezielte Anfrage hat die Anwaltskanzlei Michael Günther aus Hamburg kürzlich ein ergänzendes fischereiwirtschaftliches Gutachten erhalten. Das von der Firma COFAD GmbH erst im Juli 2011 fertiggestellte Gutachten wurde den Planunterlagen heimlich nachträglich hinzugefügt. Die Begleitumstände des Gutachtens sind fragwürdig und der Inhalt ist brisant, denn die Gutachter sehen die Existenz Elbfischerei grundsätzlich in Frage gestellt. 

Fischkutter Blockieren 2007 in breiter Front die Fahrrinne bei Altenbruch

6. Mai 2007: Fischkutter blockieren in breiter Front die Fahrrinne bei Altenbruch Weiterlesen

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Baggern im Sauerstoffloch

Pressemitteilung des Förderkreis Rettet die Elbe e. V., Hamburg, 11. Mai 2012

Die Frühlingssonne ließ die Algen in der Oberelbe erblühen, was im Gewässergütemessnetz des Instituts für Hygiene und Umwelt, Hamburg, an der Station Bunthaus mit hohen Chlorophyll- und Sauerstoffkonzentrationen (ca. 12 mg Sauerstoff (O2)/l) registriert wurde. Doch die Algen, die lebend und Sauerstoff produzierend im Hamburger Hafen ankommen, sterben durch die Dunkelheit des seeschifftiefen Gewässers und aus Mangel an Flachwasser-Lebensraum ab. Die tote Biomasse wird von Bakterien abgebaut, wobei Sauerstoff verbraucht wird. Weiterlesen

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Baggermengen erheblich gestiegen

Das stille Drama an der Tideelbe

Liest man sich die Beweissicherungsberichte durch, ist alles im Rahmen der Prognosen und völlig unbedenklich. Wer sich aber an der Elbe auskennt, dem sind die Veränderungen nicht entgangen. An wenigen Stellen aber ist die Veränderung so gravierend und augenfällig, wie bei der Unterhaltungsbaggerung. Weiterlesen

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Verraten und verkauft

Regionales Bündnis kritisiert Einvernehmen zur geplanten Elbvertiefung

Das kurz vor Ostern erteilte Einvernehmen des Landes Niedersachsen zur geplanten Elbvertiefung hat viele Menschen an der Unterelbe am Ende nur hinsichtlich der Frühzeitigkeit überrascht. „Der Verdacht des Regionalen Bündnis gegen Elbvertiefung, dass seit Jahren nicht ergebnisoffen sondern gezielt auf die Erteilung des Einvernehmens hin gearbeitet worden ist, hat Ministerpräsident McAllister im Oster-Interview bestätigt,“ sagte Dipl.-Ing. Walter Rademacher, Sprecher des Regionalen Bündnis gegen Elbvertiefung, der das als großen Fehler und Verrat an den Interessen der Region bezeichnete. Weiterlesen

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