Ob Ole oder Olaf: Alle wollen in der Elbe baden gehen…

Olaf Scholz

Hamburg. Die SPD wittert Morgenluft und Oberwasser: Olaf Scholz soll im März 2011 neuer Oberbürgermeister von Hamburg werden. Und womit startet er in den Wahlkampf? "Auf alle Fälle müssen wir hinkriegen, dass die Elbvertiefung jetzt realisiert wird“, sagte der designierte SPD-Spitzenkandidat und ehemalige Bundesarbeitsminister am Montag NDR-Info. Das wiederholte er auch am Abend im Hamburg Journal des NDR-Fernsehens. „Denn auch wenn es wie eine Banalität klingt, alles hängt mit allem zusammen" so Scholz, "und mancher, der das gar nicht weiß, lebt letztlich davon, dass diese wichtige Lebensader Hamburgs funktioniert.“ Er sei froh, dass der Hamburger SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz seinen Einsatz für die Elbvertiefung unmissverständlich erklärt habe, sagte auch SPD-Fraktionschef Walter Steinmeier im Interview mit dem «Hamburger Abendblatt». «Wer als Erster Bürgermeister von Hamburg für die Zukunft seiner Stadt die Verantwortung trägt, muss den Zugang zum Hafen gewährleisten.»

Einmal mehr erweisen sich also Berliner Politiker als unfähig, die Bedeutung der Elbe in ihrem politischen Wirkungskreis zu begreifen. Haben alle – wie die Herren Ramsauer (CSU) und sein ehrloser Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) aus unserem Landkreis, der erst im letzten Herbst Karriere machte – die Bürger weiter nördlich unterschätzt?  Es reizt zu giftigen Kommentaren. Unsere Wahlkämpfer-Befragung zur kommenden Neuwahl des Hamburger Senats und seiner Koalitionsfähigkeit folgt in Kürze.

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