Baggern ohne Ende – Kosten ohne Ende

PRESSEMITTEILUNG der G. N. U. Cuxhaven, den 10.2.016

Hamburger Hafenschlick wird in die Nordsee „umgelagert“.

Landesregierungen in Kiel und Hamburg stimmten einer Vereinbarung unter Mitwirkung der Grünen zu.

Wieder einmal haben die Grünen den Pfad ihrer Umwelttugend verlassen, als ihr Minister Habeck und Senator Kerstan gestern in den Landesregierungen von Schleswig-Holstein und Hamburg der Schlickentsorgung in der südöstlichen Nordsee ihren Segen , zunächst für die kommenden 5 Jahre, erteilt haben.

Unterhaltungsbaggermengen ab 1965-2015 2

Unterhaltungsbaggermengen ab 1965-2015

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Seemannsgarn

Hamburg hat noch einmal ein unglaubliches Schwein gehabt

„Zu jeder Zeit war und ist das Ereignis unter Kontrolle“, sagte der Hamburger Wirtschaftssenator Frank Parteilos auf einer Podiumsdiskussion der Elbe-Seaports laut NEZ in den Cuxhavener Hapag-Hallen. Auch an vielen anderen Stellen hört und liest man in den Medien, dass die Lotsen das Schiff kontrolliert an die Böschung manövriert hätten – leider alles nur Seemannsgarn. Zum ganzen Artikel →

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Ungereimtheiten

Zur Ursache der „CSCL Indian Ocean“-Havarie und Folgerungen

Zum Festkommen

Im NDR  Hallo Niedersachsen und einigen Zeitungen wird berichtet, dass die Indian Ocean bewusst von den beiden Bord-Lotsen auf der holsteinischen, schlickigen Fahrwasserseite auf Grund gesetzt worden ist. “Man wollte vermeiden, dass die steinige niedersächsische Böschung dem Schiff andernfalls bedrohlich hätte werden können.”

Wir fragen uns, wie es möglich sein kann, dass ein Schiff mit Ruderschaden oder Ruderausfall bewusst auf der linken Fahrwasserseite auf Grund gesetzt wurde, zumal das Schiff gemäß Aussage des Lotsenältermanns Lodemann offensichtlich noch halbwegs beherrschbar war. Zum ganzen Artikel →

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Ende der Legende

Wunschdenken im Planfeststellungsbeschluss vs. Realität

Die aktuelle Havarie des 19.000 TEU-Schiffes „CSCL Indian Ocean“ gibt Anlass, sich noch einmal an die Ausführungen im Planfeststellungsbeschluss (PFB) zur geplanten 9. Elbvertiefung zum Thema „Schiffshavarien“ zu erinnern.

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Unbekümmertheit die Gefahr von Havarien im PFB abgehandelt und heruntergespielt wurde. Wenn deren Existenz auch nicht verneint wurde, entstand insbesondere für den weniger kundigen und gutgläubigen Leser, dennoch der Eindruck, dass diese Gefahr jederzeit beherrschbar wäre. Die Grundberührung der „CSCL Indian Ocean“ hat jedoch deutlich gemacht, dass in diesem Fall so gut wie keine der im PFB behaupteten Möglichkeiten zur Schadensbegrenzung „gegriffen“ hat.“ Zum ganzen Artikel →

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Havarie „CSCL Indian Ocean“

PM der Gesellschaft für Natur- und Umweltschutz e.V. /G.N.U

Das Riesenschiff mit ca 400 m Länge und 58,50 m Breite zählt zu den grössten Containerfrachtern weltweit, es fällt unter die Gruppe der sog. „außergewöhnlichen großen Fahrzeuge“ (AGF), für die eine besondere schiffahrtspolizeiliche Genehmigung zum Befahren der Unterelbe notwendig ist.

Diese Genehmigungen werden inzwischen routinemässig von der WSV des Bundes ausgestellt, da die Schiffe seit längerer Zeit regelmäßig die Elbe befahren. Zum ganzen Artikel →

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Havariegefahren auf der Unterelbe – Infoveranstaltung

Aktionsgemeinschaft Unterelbe (AGU) und Regionales Bündnis gegen Elbvertiefung laden zum Info-Abend

Zu einer Informationsveranstaltung über wachsende Havariegefahren auf der Unterelbe am 7. Mai 2015, 19 Uhr, in den Seelandhallen in Otterndorf laden zwei profilierte Elbfreunde ein: Bürgermeister Harald Zahrte (Samtgemeinde Land Hadeln) als Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Unterelbe sowie AG-Osteland-Vize Walter Rademacher als Sprecher des Regionalen Bündnisses gegen Elbvertiefung.

Zahrte und Rademacher schlagen Alarm: Der Verkehr großer und größter Containerschiffe auf der Elbe hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Seit dem Ende der 1960er Jahre wurde das Fahrwasser mit zwei Eingriffen zwar um weitere 3 m vertieft, aber die Fahrrinnenbreite blieb unverändert: Sie beträgt bis Glückstadt 400 m, weiter elbaufwärts bis zur Lühemündung 300 m und bis zum Hamburger Hafen nur noch 250 m. Zum ganzen Artikel →

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Hamburger Hafen wächst auch ohne Baggerei

Ungenutzte Tiefgangsreserven und erhöhte Havarierisiken auf der Elbe

Heute werden die Umschlagszahlen des Hamburger Hafens für 2014 bekannt gegeben und man ist in Hamburg stolz auf den Spitzenplatz in der Nordrange. Gebetsmühlenartig wird natürlich im selben Atemzug dringend die Elbvertiefung gefordert, und ewig grüßt das Murmeltier. Doch die Probleme liegen ganz woanders, beim Havarierisiko, und da schweigt des Sängers Höflichkeit. Das Thema wird vor allem in der Hamburger Presse praktisch ausgeblendet. Zum ganzen Artikel →

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Krokodilstränen in Hamburg

Bundesverwaltungsgericht legt der Hansestadt die Karten

Die Hamburger Repräsentanten waren vorsorglich in Leipzig nicht erschienen und hatten ihre Vertreter vorgeschickt, als das Bundesverwaltungsgericht seine jüngste Entscheidung zur geplanten neunten Elbvertiefung verkündete, das Klageverfahren bis zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes EuGH auszusetzen. Mit dieser Auslegung der Europäische Wasserrahmenrichtlinie durch den EuGH ist aber erst im Frühjahr 2015 zu rechnen. Offen ist zudem, welche weiteren Risiken in der EuGH-Entscheidung stecken. Die endgültige Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ist erneut auf unbestimmte Zeit verschoben.

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Das Märchen von der umweltfreundlichen Elbvertiefung

Eine angesehene Wochenzeitung riskiert mit uralter Propaganda ihr Renommee

“Beladen mit Ignoranz” heißt ein ganzseitiger Beitrag von Frank Drieschner in DIE ZEIT vom 25. Oktober 2014 mit folgenden Tenor: Die Umweltschützer müssten doch eigentlich für die Elbvertiefung sein, weil sie zum Klimaschutz beiträgt, doch was ist dran? Bei näherer Betrachtung bleibt nur viel Wind um eine Märchenstunde übrig.

Die Behauptung, die Elbvertiefung wäre ökologisch sinnvoll, ist längst widerlegt. Der Artikel ist auf diversen Fehlannahmen aufgebaut. Kommen wir einmal zu den Fakten:

1. Alle großen Schiffe laufen HH regelmäßig im Linienverkehr an, und zwar überwiegend tideunabhängig. Als der Artikel geschrieben wurde, war z. B. gerade die “Emma Maersk” in HH. Sie fahren alle regelmäßig am Tiefwasserhafen JWP vorbei in die angeblich zu flache Elbe.

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Elbvertiefung vor dem Bundesverwaltungsgericht

Die Experten haben das Wort - Bundesanstalt für Wasserbau angezählt

Die Bundesrichter wollen es sehr genau wissen und räumen den Experten der Parteien breiten Raum ein. Die Verhandlung folgt dabei dem Fragenkatalog, den das Gericht den Parteien schon vor einigen Wochen vorgelegt hat. Die Verhandlungsführung ist straff, geht aber bei Bedarf weit in die rechtlichen und wasserbaulichen Details und lotet diese sehr genau aus. Immer wieder fragt das Gericht nach, wenn inhaltliche Fragen nicht wirklich für alle Richter geklärt sind. Zum ganzen Artikel →

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